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Tanja Bommeli
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Systematische Familienaufstellung
NEU AB AUGUST 2021
Von Versprechungen, Gelübten,Prägungen zur Selbstbestimmung
Lebensbehindernde Muster, unverständliche körperliche und seelische Leiden, Ungelöstes im persönlichen oder beruflichen Umfeld? Das muss nicht sein!
Familienaufstellung
(auch Familienstellen) bezeichnet ein Verfahren, bei dem Personen stellvertretend für Mitglieder des Familiensystems eines Klienten konstellativ angeordnet (gestellt) werden, um aus einer dazu in Beziehung gesetzten Wahrnehmungsposition gewisse Muster innerhalb jenes Systems erkennen zu können. Das Familienstellen gründet auf der Vermutung, dass innerlich-grundlegende Beziehungen auch innerlich räumlich abgespeichert wirken.  Es handelt sich bei Aufstellungen nicht um Rollenspiele. (wikipedia)
Familienstellen / Systemische Aufstellungen – was ist das?
Wir alle sind in unserem Leben in verschiedene Systeme sowie Beziehungen eingebunden, sei es privat in unserer Familie oder auch beruflich in einer Firma. Selbst unser Körper unterliegt diesem Grundsatz, indem z.B. unser Herz wichtige Funktionen anderer Organe beeinflusst und so für unsere Gesundheit sorgt. Taucht in diesen Systemen resp. Beziehungen eine Störung auf, so spüren wie dies im Aussen oft als Unzufriedenheit, Überlastung, Krankheit, Burnout, das Gefühl im Leben nicht vorwärts zu kommen oder jemals anzukommen, wo wir gerne hinwollen.
Auslöser für diese Störungen sind meist unsere Wurzeln, sprich unsere Herkunftsfamilie, mit unseren Eltern, Grosseltern und all unseren Ahnen. Sie sind es, die massgebend unsere ersten Lebensjahre und Kindheit prägen und uns sowohl positive Grundeigenschaften, aber auch prägende und hinderliche Muster und Glaubensmuster mit auf den Weg geben – eine Stolperfalle für das eigene Leben! Um diese, meist unbewussten Fäden sichtbar zu machen und in Liebe transformieren zu können, ist die Methode des Familienstellen-Systemstellen ein hervorragendes Werkzeug.(Petra Joho)

Neben dem Familienaufstellen in einer Gruppe gibt es auch die Möglichkeit, die räumlichen Korrelationen und relationalen Abhängigkeiten unter den Familienmitgliedern figürlich (siehe auch Familienbrett) abzubilden.

Woher kommt die Methode?
 
Die Methode der systemischen Aufstellungen oder Familienstellen findet ihre Ursprünge bereits in den 80er Jahren und ist bis heute eine einzigartige Methode lebensbehindernde Muster aufzuspüren, unsere Entschlusskraft für wichtige Entscheidungen/Situationen zu stärken, unser inneres Gleichgewicht wiederherzustellen und somit Ruhe und Ordnung in unser Leben zu bringen.

Anwendungsgebiete
     
  • bei Familienkonflikten
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  • bei Scheitern im Beruf
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  • bei Partnerschaftsproblemen
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  • bei Ungelöstem zu den eigenen Eltern
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  • wenn Kinder in der Familie besonders schwierig sind
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  • bei Entscheidungsschwierigkeiten im Privaten oder im Beruf
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  • bei schlimmen Erlebnissen, wie z.B. der Verlust eines lieben Menschen
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  • bei seelischen und organischen Störungen oder Krankheiten, wie z.B. Burnout,      Depression, Sucht, chronischen Schmerzen etc.
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  • wenn das Gefühl auf der Suche nach etwas zu sein, existentiell ist
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  • bei Gefühlen von Hemmung, Fremdbestimmung, Teilnahmslosigkeit
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  • in  Lebenskrisen allgemein
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  • wenn  das Leben andauernd schwer erscheint und grundlose Traurigkeit Alltag ist

 
Bis heute sind Aufstellungen die einzig bekannte Möglichkeit, ein System als Ganzes zu betrachten und Konflikte zu lösen.

Voraussetzungen
Entscheidend für den sinnvollen Verlauf einer Familienaufstellung ist, dass der jeweilige Klient ein ernsthaftes Anliegen hat (Leidensdruck). Zur Vorbereitung auf eine eigene Familienaufstellung empfiehlt sich die Auseinandersetzung mit dem eigenen Herkunftssystem und auch, im Vorfeld ein Genogramm (inklusive Ungewöhnlichkeiten innerhalb des Systems) anzufertigen.
Die Teilnahme an Familienaufstellungen auch als Stellvertreter setzt im Allgemeinen normale körperliche und psychische Belastbarkeit voraus. Eine Familienaufstellung hat nicht a priori eine psychotherapeutische Wirkung, ebenso wenig wie dies z. B. für ein Gespräch gelten kann. Wenn Familienaufstellungen angeboten werden, so bedarf es im Allgemeinen zur psychotherapeutischen Wirksamkeit noch der fachkundigen Intervention des entsprechend ausgebildeten Aufstellungsleiters. Das Ziel bei der Aufstellungsarbeit (in abgeänderter Variante auch bei Einzelsitzungen) ist nicht generell und a priori ein therapeutisches. Gleichwohl sollte die Tiefenwirkung, die eine Aufstellung haben kann, nicht unterschätzt werden.


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